Rudi will’s wissen!

Rudi will's wissen
Rudi will’s wissen!

Auf Entdeckungstour mit Gartenzwerg Rudi

Bei Helfende Hände lebt ein kleiner Gartenzwerg, der heißt Rudi. Er wurde in der Betongruppe der Förderstättengruppe 3 geboren und ist bereits ein Jahr alt. Rudi kennt Helfende Hände sehr gut und besucht regelmäßig seine Freund:innen in den Wohngruppen, im Förderzentrum, in den Förderstättengruppen und bei den Therapien. Für ihn ist es aber immer auch ganz aufregend zu erfahren, was so alles in der Verwaltung, in der Personalabteilung, bei den Hausmeistern oder in der Küche passiert.

Er liebt es, überall dabei zu sein. Aber manchmal steht er auch einfach nur im Garten und beobachtet die Blumen, die Tiere und die Bäume. Bei Helfende Hände hat Rudi einen Lieblingsplatz und dort ist er besonders glücklich – der wird aber erst an Ostern verraten.

Rudi wird oft gefragt: „Was gibt es denn Neues bei Helfende Hände?“ So kam er auf die Idee, jetzt in der Frühlingszeit, in den sozialen Medien von Helfende Hände über seine erlebten Geschichten und Abenteuer zu berichten.

Rudi bei Julian von Helfende Hände
Besuch von Rudi im Home-Office bei Julian

Heute ist Rudi bei Julian

„Toll, dass Rudi auch mal bei mir reinschaut“, sagt Julian und freut sich über die Abwechslung. „Seit wann bist Du bei Helfende Hände, Julian?“, fragt Rudi über den Chat. „Im Januar 2014 habe ich im Fachdienst Erwachsenenbereich als Sozialpädagoge bei Helfende Hände begonnen. Ich lebe mit 24 Stunden Assistenz in meiner eigenen Wohnung“, antwortet Julian. Weiter erzählt Julian, dass er die Arbeit im Home-Office als sehr angenehm empfindet, weil er sich die Arbeitszeit flexibel einteilen kann. „Ich finde es aber auch schade, dass ich deshalb nicht live mitbekomme, was in unserer Förderstätte und in unserem Wohnheim so los ist. Doch gerade im Moment geht der Gesundheitsschutz für unsere Bewohner:innen, unsere Beschäftigten, die Mitarbeitenden und nicht zuletzt auch für meine Assistenzkräfte und mich vor“, meint Julian. Über regelmäßigen Mailaustausch, Videochats und über die sozialen Netzwerke hält Julian sich auf dem Laufenden und weiß trotz allem recht gut, was bei Helfende Hände so los ist.

Aufmerksam hört Rudi zu, als Julian von seinen Hauptarbeitsaufgaben erzählt: „Ich darf die Berichte erstellen und bearbeiten, die regelmäßig über jede(n) Beschäftigte(n) in der Förderstätte geschrieben werden müssen. Somit wissen der Kostenträger (Bezirk Oberbayern), die Angehörigen und neue Mitarbeitende, welche Maßnahmen an Unterstützung, Assistenz und Förderung durchgeführt werden. Das regelmäßige Berichten ist auch besonders wichtig, um den Bedarf an Personal für die Förderstätte zu begründen und um dauerhaft einen möglichst bedarfsgerechten Personalschlüssel halten zu können.“ „Wow, das ist eine ganze Menge, die Du zu tun hast“, sagt der kleine Zwerg. Julian meint am Schluss des Chats, dass er sehr gerne bei Helfende Hände arbeitet. „Mir gefällt besonders der rege und konstruktive Austausch miteinander. Und dies trotz der vielen Herausforderungen. Egal ob ohne oder mit Behinderung, arbeiten wir an unserem Leitziel: #gemeinsammitHandicapdurchsLeben.“

Marcel in der Förderstätte von Helfende Hände
Rudi und Marcel in der Förderstättengruppe

Wen besucht Rudi in der Förderstättengruppe 7?

„Hallo Marcel, Dein Zimmer ist ja ganz neu gestrichen! Super schön sieht dies nun aus“, platzt es aus Rudi heraus, als er das Zimmer in der Förderstätte betritt. Konrad hat es neu gestrichen, damit der Frühling kommen kann und das Zimmer im neuen Glanz erstrahlt. Marcel freut sich sehr über das frisch gestrichene Zimmer. Auch Rudi zu sehen findet er toll. Aufmerksam schaut er den Zwerg an. Dabei lauschen sie gemeinsam der Lieblingsmusik von Marcel im CD-Player. Sie machen es sich richtig gemütlich und haben viel Spaß miteinander.

Fleißige Handwerker bei Helfende Hände
Oliver und Peter von Helfende Hände

Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss zu Helfende Hände gehen

Heute will Rudi wissen, was die Hausmeister bei Helfende Hände so alles machen. Damit zu Ostern alles fertig ist, gibt es noch viel zu tun. Oliver repariert die Durchgangstüre bei den Wohngruppen, schaut nach, ob alle Schrauben wieder fest sind und die Türen perfekt geölt sind. Sein Kollege Peter streicht fleißig ein Zimmer in der Wohngruppe und erklärt Rudi, wie der Farbaufstrich besonders gut gelingt. „Pass gut auf, dass die Farbe nicht spritzt“, kreischt Rudi, „ich will nicht schmutzig werden und mag keine weiße Farbe auf meiner neuen Jacke“. „Kein Problem“, meint Peter, „ich passe auf Dich auf“. „Das macht richtig gute Laune zu sehen, was unsere Hausmeister alles sehr gut können“, sagt Rudi stolz, lächelt die beiden an und verabschiedet sich.

Emilia bei Helfende Hände im Förderzentrum
Emilia beim Stempeln

„Es klopft bei Wanja in der Nacht“ in der Grundschulstufe 1 im Förderzentrum

„Oh, wie schön sind die Spuren von Fuchs und Hase zu sehen,“ sagt Rudi begeistert. In der Bildergeschichte von Tilde Michels frieren ein Hase, ein Bär und der Fuchs jämmerlich und bitten bei Wanja um Zuflucht in der eisigen Nacht. Der Schneesturm tobt fürchterlich und bibbernd stehen die Tiere vor der Türe. Sie versprechen sich gegenseitig, Frieden zu halten und einander nichts zuleide zu tun. „War das alles nur ein Traum“, denkt sich Wanja am nächsten Morgen. Bis er die Spuren im Schnee vor seiner Hütte sieht, die Emilia und Luis in der Grundschulstufe 1 wunderbar gestempelt haben.

Luis bei Helfende Hände im Förderzentrum
Luis beim Stempeln

    

Förderstättengruppe 12 von Helfende Hände
Die Köchinnen Steffi, Laura, Laura und Isabel

Frühlings-Sushi-Essen in der Förderstättengruppe 12

Zwerg Rudi kommt um die Ecke und sieht, wie fleißig kleine Rollen gedreht werden. „Was macht ihr denn da?“, ruft er in die Gruppe. „Heute gibt es bei uns selbstgemachtes Sushi zum Mittagessen. Etwas ganz Besonderes“, antwortet Steffi dem Zwerg. Die beiden Lauras stimmen gleich mit ein und erklären Rudi, welche Zutaten alle gebraucht werden und wie man die Sushi-Rollen Schritt für Schritt am besten macht. „Lecker sieht es aus und diese japanische Spezialität schmeckt auch einfach köstlich“, meint Rudi und knabbert gleich an einem Röllchen. „Ihr seid richtige Gourmets“, sagt er und geht vergnügt und mit vollem Magen weiter.

 

Betriebsrat von Helfende Hände
Der Betriebsrat von Helfende Hände

Rudi backstage beim Betriebsrat

„Ich habe mir gedacht, ich schaue einmal bei euch vorbei“, ruft Rudi vergnügt in das Besprechungszimmer und sieht, wie fleißig sich die Kolleg:innen an vielen unterschiedlichen Themen engagieren. „Seit dem Beginn der Corona-Pandemie arbeiten wir eher im Verborgenen. Die Sitzungen finden im kleinen Gremium statt, da ja Versammlungen nicht gestattet sind“, berichtet eine Vertreterin. Rudi fragt gleich nach wie die tägliche Arbeit vom Betriebsrat aussieht. „Mit Mails versuchen wir unsere Kolleg:innen auf dem Laufenden zu halten“, erzählt ein Mitglied und bittet Rudi allen Mitarbeiter:innen von Helfende Hände weiterzusagen, dass der Betriebsrat jederzeit für alle Sorgen und Nöte der Mitarbeitenden ein offenes Ohr hat und trotz der derzeitigen widrigen Umstände auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht. „Leider verlieren wir zum Ende des Monats eine tolle Kollegin“, beklagt eine Mitstreiterin. Verena tritt wegen ihrer neuen Aufgabe bei Helfende Hände aus dem Betriebsrat aus. Aber zum Glück bleibt sie uns erhalten. Wir freuen uns für sie und sind froh, dass sie Helfende Hände nicht verlässt.

Förderstättengruppe bei Helfende Hände
Rudi beim Backen in der Förderstättengruppe 5

Ustipak – Frühlingskrapfen in der Förderstättengruppe 5

Rudi macht heute eine kulinarische Reise in den Balkan. Zusammen mit der Förderstättengruppe 5 backt er Ustipak. Beim Verrühren von Eiern, warmer Milch, Mehl, Salz, Backpulver und Joghurt hilft Rudi fleißig mit und knetet mit seinen starken Oberarmen den Teig. Ohne seine Kräfte ist der Teig nicht so fluffig, meinen alle beteiligten fleißigen Köchinnen. Zusammen mit Johanna und Lejla rollt Rudi den Teig aus und schneidet mit dem Messer Stücke aus dem Teig. Anschließend werden die Teilchen im heißen Öl frittiert. Rudi sieht gespannt zu und kommt neben dem heißen Kochtopf ganz schön ins Schwitzen. Als er die fertigen Ustipaks sieht, läuft ihm schon das Wasser im Mund zusammen. „Lass uns die Teilchen gleich probieren“, ruft er allen zu. Rudi ist jedoch ein Süßer und entscheidet sich für die Variante mit Marmelade. „Ich bin hin und weg von den tollen Ustipaks. Das ist ein wahrer Gaumenschmaus“, sagt Rudi und als Hahn im Korb fühlt er sich pudelwohl in der Förderstättengruppe 5. „Rudi ist für uns eine große Hilfe und immer wieder gerne herzlich willkommen“, sagt Linda und fährt Rudi nach dem Essen sicher nach Hause.

Förderstätte 7 Helfende Hände
Pesto Herstellung in der Förderstättengruppe 7

Oster – Überraschungsgeschenk für die Liebsten

Rudi ist nun auf Entdeckungstour in der Förderstättengruppe 7. Er will wissen was so gut im Zimmer riecht? „Oh ja, es ist Basilikum“, findet er mit seiner feinen Nase heraus. Neugierig fragt er gleich nach. Sabine erzählt, dass nun Pesto alle Genovese als Ostergeschenk hergestellt wird. Das Basilikum ist bereits kleingehackt und nun werden die Pinienkernen, etwas Knoblauch, Olivenöl sowie geriebener Parmesan und Salz hinzugegeben. Alle schauen aufmerksam zu, wenn der Mixer rattert und die Zutaten fein gemahlen werden. In Gläsern wird die Würzsauce abgefüllt und schön verpackt zusammen mit dem Rezept für Pesto-Nudeln. „Au fein, dass schmeckt köstlich“, ruft Rudi und springt aus dem Raum mit einem kleinen Spritzer Pesto auf seiner kleinen Zwergennase.

Helfende Hände Frohe Ostern
Das Therapieteam in der Reichenaustraße mit Gartenzwerg Rudi von Helfende Hände

Ostergrüße und Wünsche von Helfende Hände

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben, allen Freund:innen, Unterstützer:innen und Spender:innen von Helfende Hände ein frohes Osterfest und schöne, erholsame und herzenserwärmende Frühlingstage!

Osterbrunch Förderzentrum Helfende Hände
Farid und Rudi beim Osterbrunch

Osterbrunch in der Mittelschulstufe 1 im Förderzentrum

„Farid, was hast du Schönes vor dir stehen?“, fragt Rudi bei seinem Besuch in der Mittelschulstufe. „Wir machen einen Osterbrunch“, sagt Sonja. Besonders genau schaut Rudi sich zusammen mit Farid die Osternester an. Diese sind kunterbunt gefüllt mit verschiedenen Osterbasteleien, die die Schüler:innen in den vergangenen zwei Wochen gestaltet haben: Ein gefärbtes Osterei, ein Hase aus einer Astgabel mit Wolle umwickelt, ein Papier-Ei mit Punkten bemalt oder beklebt und eine Hasen-Ausstechform mit Kresse. „Natürlich dürfen ein paar Schoko-Eier auch nicht fehlen“, meint Rudi und entschwindet mit einem roten Osterei in den Garten vom Förderzentrum.

Die Verwaltung bei Helfende Hände
Rudi in der Verwaltung

Und plötzlich schaut Rudi in der Verwaltung vorbei

„Ganz schön viele Zahlen“, denkt sich Rudi als er die vielen Excell-Tabellen auf den Schreibtischen in der Verwaltung liegen sieht. „Wie sieht der Arbeitsalltag bei euch aus?“, fragt er die Kolleginnen interessiert. „Ab 7.00 Uhr geht es täglich los. Krankmeldungen und sonstige Abwesenheiten werden gleich in der Früh entgegengenommen und an die Fachbereiche weitergeleitet. Dann werden als erstes die E-Mails und die Post bearbeitet. Anschließend legen wir in unseren Fachgebieten los“, erzählt Angelika. „Patricia und Veronika sind für die „Zahlen“ zuständig und verbuchen Rechnungen, Spenden, Gehälter und vieles mehr.  Die Mitarbeiter:innen aus den Bereichen können Geld für die Gruppenkassen holen.  Es werden viele Listen und Statistiken erstellt, damit die Bereichsleitungen und die Geschäftsführung immer den Überblick über die finanzielle Lage bei Helfende Hände hat“, merkt Ivana an. Auch bei Angelika und Ivana dreht sich alles um Zahlen. Sie stellen den Pflegekassen und den Sozialhilfeträgern die Leistungen, die in den Fachbereichen erbracht werden in Rechnung. Hier werden auch die Akten für unser Betreuten geführt, Anträge gestellt und Informationen für die gesetzlichen Betreuer:innen zur Verfügung gestellt. Die Rechte Hand des Geschäftsführers ist Kirsten. Sie koordiniert die Termine, schreibt Briefe, plant und managt eine Vielzahl von Arbeitsvorgängen. „Bei euch in der Verwaltung ist es manchmal wie in einem Bienenstock“, meint Rudi. Mal wieder klingelt eines der Telefone, Mitarbeiter:innen stehen im Raum und brauchen Büromaterial, Geld oder haben Fragen, die Lieferanten klingeln, um die Ware abzugeben oder die Leitungen benötigen verschiedenste Informationen. „Ganz schön viel los in so einer Verwaltung“, denkt sich Rudi und verschwindet leise aus der Türe, um die Kolleginnen nicht weiter zu stören.

Unsere Verwaltung bei Helfende Hände
Rudi in der Verwaltung

   

Rudi, der Gartenzwerg auf der Baustelle vom Förderzentrum
Rudi auf der Baustelle vom Förderzentrum

Neuigkeiten von der Baustelle unseres Förderzentrums

„Wie sieht es gerade aus auf der Baustelle vom Förderzentrum?“, denkt sich Rudi und spaziert gleich einmal vorbei. Erstaunt ist er über all die Bagger, Laster und Baumaschinen auf dem Gelände in der Köferinger Straße 20. „Wie sich das Grundstück in den letzten Monaten verändert hat“, ruft er einer Nachbarin zu und stellt sich gleich neben den großen Bagger vor den Bauzaun.

Mehr Informationen und Fotos zum Neubau gibt es beim Online-Vereinsmitgliederabend am 5. Mai 2021, um 19:30! Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Baustelle Förderzentrum von Helfende Hände
Abriss vom ehemaligen Förderzentrum
Baustelle vom Förderzentrum
Blick auf die Baugrube
Nachwuchsforscher in der Mittelschule von Helfende Hände
Rudi bei den Schüler:innen in der Mittelschulstufe 4
Nachwuchsforscher in der Mittelschule von Helfende Hände
Das Getreide wird im Unterricht erforscht
Nachwuchsforscher in der Förderschule
Das Getreide wird bearbeitet

Die Nachwuchsforscher:innen in der Mittelschulstufe 4 vom Förderzentrum

Im Unterricht geht es derzeit um die „gesunde Ernährung“ und um die Getreideprodukte. „Ich sehe hier auf dem Tisch kein Brot oder ähnliches – nur Weizenähren“ denkt sich Rudi. Der Gartenzwerg erfährt, dass das Getreide erst gedroschen und gemahlen werden muss, bevor daraus Brot, Semmeln und andere Köstlichkeiten entstehen. „Ganz schön viel Arbeit, aber sehr interessant. Da komme ich öfter mal vorbei. Vielleicht ist bei meinem nächsten Besuch das Brot ja schon fertig“, ruft er begeistert und springt aus dem Zimmer.

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