1969 gründen engagierte Eltern den Verein Helfende Hände - eine Selbsthilfeaktion, weil es damals keine geeigneten Einrichtungen für mehrfach schwerstbehinderte Kinder gab. Als erstes wird im Jahr 1970 eine Heilpädagogische Tagesstätte für 16 Kinder in angemieteten Räumen eingerichtet. Im Frühjahr 1972 erfolgt die schulaufsichtliche Genehmigung als staatlich geförderte schulvorbereitende Einrichtung.Die Schule beginnt im Schuljahr 1976/77 mit zwei Klassen noch in den angemieteten Räumen. 1979 wird der rollstuhlgerechte Neubau unserer Schule mit Tagesstätte in der Köferingerstrasse bezogen. Im Frühjahr 1981 wird der Bau für die Werkstufe und das Therapiebad erweitert.
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| 1976 - Neubau Schule/Tagesstätte | 1980 - Baustelle Therapiebad Schule/Tagesstätte |
1989 ist ein weiterer Markstein in der Entwicklung: Die Schulabgänger der Werkstufe finden aufgrund der Schwere ihrer Behinderung in keiner Werkstatt für Behinderte Aufnahme. Daher beginnt der Verein mit der ersten Förderstättengruppe in gemieteten Räumen in Aubing. Parallel dazu wird die Notwendigkeit erkannt, den jungen Erwachsenen ihnen gemäßen Wohnraum zu schaffen. Schon bald läuft die Planung eines Neubaus für 30 Wohnheim und 42 Förderstättenplätze an.
1997 kann der Neubau des Wohnpflegeheims und der Förderstätte an der Reichenaustraße in München - Pasing fertig gestellt werden. Damit erhalten die in den vergangenen Jahrzehnten gemeinsam herangewachsenen Betreuten einen Ort zum weiteren gemeinsamen Arbeiten und Leben.
In den letzten Jahren ist der Verein in zunehmendem Maße mit der staatlichen Sparpolitik konfrontiert. Sinkende staatliche Zuschüsse bei gleichzeitig steigenden Kosten treffen uns in einem Moment, in dem sich aus der wachsenden Zahl der erwachsenen Betreuten die Notwendigkeit zu einem weiteren Ausbau der Wohnpflegeheim- und Förderstättenkapazitäten zwingend ergibt.
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| 5. Juli 1996 Grundsteinlegung Förderstätte/Wohnpflegeheim | 8. Mai 1998 Einweihung Förderstätte/Wohnpflegeheim |